Anrührend erzählt die Autorin den schweren Lebensweg der Protagonistin, die zahlreiche seelische Verwundungen hinnehmen musste. Ohnmächtig treibt sie hin- und hergerissen auf der Suche nach den wahren Gefühlen, Glück und Anerkennung. Einfühlsam und sensibel, dabei durchweg fesselnd, erzählt sie die tragischen Ereignisse.Es wird deutlich, dass ein Kind in seiner eigenen Welt lebt und den Erwachsenen schutzlos ausgeliefert ist. Wenn die Verhältnisse durch Ereignisse wie Entbehrungen, Schuldgefühle und Unterdrückung geprägt sind, kann kein Kind in Geborgenheit aufwachsen. Es wird gleichsam zu einem kleinen Erwachsenen und muss sein Nichtkindsein auf andere Weise schmerzvoll verkraften. Erst nach einer tiefen Krise gelingt es ihr, in sich hineinzuhorchen, Gefühle zuzulassen, Glück zu empfinden und die Vergangenheit allmählich zu bewältigen.Dieses Buch ist sehr zu empfehlen. Man sollte nicht nur die Zeilen lesen, sondern auch zwischen den Zeilen. Oft findet man sich selbst wieder. Es regt zum Nachdenken an und es bleibt zu hoffen, dass es die Gesellschaft mit ihren Vorurteilen aufrüttelt.
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1 Kommentare:
Die Vorurteile über Kinder die in einem Heim groß werden ob verschuldet oder auch nicht sind sehr groß aber die Ignoranz der Menschen über Gewalt und Mißbrauch ist auch noch zur heutigen Zeit erschrecken groß ob in den neuen Bundesländern oder in den alten Bundesländer!Leider gibt es gibt es noch heute zuviel Gewalt,Missbrauch,Inzucht auf dieser Welt wo Menschen einfach wegschauen die sollten sich dieses Buch genauer durchlesen und anfangen nachzudenken ob man nicht anders sich verhalten sollte als bis lang. Gruß Bärbel
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