Das Außergewöhnliche Waldleben
Am Stadtrand von nirgendwo, liegt ein riesiger, dunkler Wald.
Dort leben Tiere aller Rassen und sie führen ein streitloses
Leben. Es ist wie ein Wunder. Die Menschen, die mit dem
täglichen Streits und Unfrieden ihren Tag beschreiten, ahnen
nichts von den Dingen die im Wald vor sich gehen. Als die
Sonne hinter dem Wald verschwand, trafen sich die Tiere
auf einer Lichtung und erzählten sich ihre Schicksale.
Ein Pelikan der vor Jahren aus einem Zoo ausgerissen war,
erzählte von seiner Heimat. Die Biber sammelten Holz
für ein Lagerfeuer. Als das Feuer brannte, setzten sich alle
um das Feuer und der Pelikan erzählte seine Geschichte.
Er sei als Vogelkind den Eltern geraubt worden und mußte
viele Jahre allerlei Kunststücke machen, die ihm nicht
sonderlich gefielen. Eines Tages gelang ihm die Flucht.
Er würde was geben, könnte er wieder nach Hause.
Ganz still und unbemerkt gesellte sich eine Elfe hin zu.
„ Und wie können wir dir helfen? „
Fragten die Waldtiere den Pelikan.
„ Ja, ich brauche ein Boot mit Segel.
Das ist doch kein Problem!
Morgen in aller frühe werden die Biber den schönsten und
dicksten Baum fällen, den der Wald zu bieten hat. „Das
wollt ihr wirklich für mich tun?“ Ja keine frage. Am nächsten
Tag ganz früh machten sich alle Biber an die Arbeit.
Ein Storch, der auf einem Horst wohnte, kam vom
Waldrand herübergeflogen und sagte den Finken und
Spechten Bescheid, um am Bau zu helfen. Die Spechte
hämmerten mit den Schnäbeln eine große Mulde in den
gefällten Baumstamm.
Der schlaue Fuchs gab die Bauanleitung. Die Elfe hörte
von dem Heimweh des Pelikans. Mit kleinen Tricks gelang
es das Boot fertig zu bauen. Alle Tiere beteiligten sich am
Bau. Die schlaue Elster schickte man los um ein Segeltuch
zu suchen. Der Igel kam mit einem Paddel zum Boot.
Nur die Stange, die als Maßt dienen sollte war
nicht aufzufinden. Die Tiere fanden die Sachen am
Waldrand, denn die Menschen warfen alles an den
Waldrand, was sie nicht mehr brauchten.
Einerseits waren die Tiere froh aber ärgerten sich
über den Unrat. Schon oft ist es vorgekommen das die Tiere
sich in den Unrat der Menschen verfingen und sich verletzten.
Nach drei Wochen, war das Boot fertig,
aber der Maßt war nicht aufzufinden.
Am nächsten Tag trafen sie sich alle auf der Lichtung
ein und waren der Verzweiflung nahe. Die Sonne verschwand
langsam am Horizont. Der Pelikan fing an zu weinen,
alle Arbeit war um sonst. Plötzlich, ein Geräusch,
ein flattern näherte sich dem Lagerfeuer.
Es war die all wissende Eule mit dem Uhu.
„Guten Abend, was seit ihr denn alle so niedergeschlagen.
Der Pelikan brachte vor Trauer keinen Ton raus.


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